Sangría (spanisch) heisst wörtlich „Aderlass“ und kommt von „sangre“ – „Blut“.
Sangría ist ein alkoholisches Getränk aus Spanien. Es gibt verschiedene Rezepte, Grundzutaten sind Wein, Fruchsaft und Spirituosen. (Wikipedia).
Kohlensäurehaltige Getränke und Zucker werden bei der originalen Sangría nicht verwendet. Ursprünglich war die Sangría ein Erfrischungsgetränk mit einem Alkoholgehalt unter dem von Wein. Heute werden vor allem in Touristengebieten Spirituosen (zum Anheben des Alkoholgehaltes und zur Aromatisierung) und auch Zucker beigefügt. Sangría wird an der Costa Blanca kalt, oft mit Eiswürfeln, in Krügen (Glas oder Keramik) gereicht.
Wenn es sehr heiss ist, wird Sangría auch mit Wasser verdünnt getrunken. Obststücke werden – wenn überhaupt – nur sehr sparsam beigemischt. Sie finden oft Orangen- scheiben, Zitronenspalten, Apfel oder Pfirsisch im Krug.
Das Trinken aus dem Porrón, einem Glasgefäss mit einer sehr kleinen Austrittsöffnung, ist ebenfalls bei dünnflüssiger Sangría gebräuchlich. Dieses Gefäss erlaubt das Trinken ohne es mit den Lippen zu berühren, sodass mehrere Personen aus dem selben Behältnis trinken. Könner halten den Porrón dabei mit gestrecktem Arm fast einen halben Meter vom Mund entfernt.
Sangría ist eine gute Idee für Parties. Auch in deutschen Gefilden. Alicante-Information empfiehlt allerdings die Verwendung eines guten Rotweines und reiner Fruchtsäfte, da der preisgünstige fertige „Sangría“ in grösseren Mengen genossen oft zu Kopfschmerzen führen kann.