Alicante-Information-Blog

Einträge werden als ‘Immobilien’ kategorisiert

Steckt die spanische Immobilienbranche wirklich in der Krise?

Februar 1, 2008 · Kommentar schreiben

Alicante-Information bleibt am Ball:

Schulden in Höhe von 9 Mrd. Euro und ein massiv eingebrochener Aktienkurs – nicht nur die zweitgrösste Immobiliengruppe Spaniens, Inmobiliaria Colonial, steckt mächtig in der Klemme.

Schon in der vergangenen Woche brach der Aktienkurs von Inmobiliaria Colonial um mehr als 40 % ein. Im Laufe des vergangenen Jahres hatten die Papiere, so berichtet das Handelsblatt, um mehr als 62 % an Wert verloren. Einem Bericht zufolge musste der Immobilienriese bereits im dritten Quartal des vergangenen Jahres mehr Zinsen zahlen als er Mieteinnahmen vorweisen konnte. Zum 31. Dezember verliess Firmengründer Luis Portillo das Unternehmen. Für seinen Anteil in Höhe von 40 % wird ein Käufer gesucht. Ob der französische REIT Gecina, der nach eigenen Angaben zu fast 70 % von der spanischen Firma Metrovacesa gehalten wird, einspringt? Mitte Dezember zumindest hatten beide Unternehmen Fusionsverhandlungen aufgenommen. In diesem Fall würde einer der grössten Immobilienkonzerne in Europa entstehen.

 

 

Laut einem Bericht der Welt stellte die Firma Llanera, die sich auf den Verkauf von Ferienwohnungen spezialisiert hat, im November vergangenen Jahres einen Insolvenzantrag. Die Zahlungsfähigkeit konnte nur mit Hilfe einer Finanzspritze des Hauptgläubigers, der regionalen Sparkasse Bancaja, wieder hergestellt werden. Grund für die Krise seien sinkende Wohnungspreise, während auf der Refinanzierungsseite die Zinsen steigen. Der Bauboom Spaniens erfährt gerade ein bitteres Ende – das allerdings von Experten schon lange vorausgesagt wurde. Demnach wurde in den vergangenen Jahren in Spanien weit über Bedarf gebaut. Die Welt spricht zum Beispiel von 800.000 neuen Wohnungen allein im vergangenen Jahr – mehr als in Deutschland, Frankreich und Italien zusammen.

 

Artikel von reits-in-deutschland vom 08.01.2008

Kategorien: Immobilien
Mit Tag(s) versehen: , , ,

Kauf einer Immobilie in Spanien

November 14, 2007 · Kommentar schreiben

Der Kauf einer Immobilie in Spanien unterscheidet sich vom Kauf einer Immobilie in Deutschland. Hier sind die wesentlichen Unterschiede:

Der Anwalt: Sie können einen Anwalt Ihrer Wahl nehmen (gern sind wir Ihnen bei der Empfehlung behilflich). Der Anwalt wird recherchieren um herauszufinden, ob der Verkäufer der Immobilien auch der richtige Eigentümer ist, dass für die Immobilie alle notwendigen Genehmigungen vorliegen und dass es keine fälligen Aussenstände oder Prozesskosten gibt. Er wird sämtliche gesetzliche Angelegenheiten klären.

Kosten: Ihnen sollte bewusst sein, dass Sie in der Regel auf jede Immobilie die Sie in der spanischen Werbung sehen, mindestens 10% auf den Angebotspreis aufschlagen müssen um die entstehenden Kosten zu decken.

Wenn Sie Ihre Immobilie gefunden haben und alle Voraussetzungen, Konditionen und der Kaufpreis mit dem Verkäufer vereinbart worden sind, dann sind die daran gebunden 10% der Kaufsumme als Anzahlung zu tätigen. Dies gilt als offizielle Zustimmung, dass Sie die Immobilie tatsächlich kaufen möchten und der Verkäufer auch die Absicht hat an Sie zu verkaufen. Dieser Vorvertrag (Kauf-/Verkaufsabsicht) muss von beiden Parteien unterschrieben werden. Sollten Sie oder Ihr Vertragspartner von diesem Vorvertrag zurücktreten, müssen die 10% an den jeweiligen Vertragspartner gezahlt werden. Diese Klausel schützt Sie vor anderen Interessenten, auch wenn diese ein höheres Angebot für die Immobilie abgeben. Die Klausel schützt auch den Verkäufer, weil die Immobilie umgehend aus dem Angebot genommen werden kann.

Bei der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages (Escritura) werden die verbleibenden 90% des Kaufpreises fällig. Unterzeichnet wird bei einem Notar zu einem Termin, den Sie mit dem Verkäufer bereits im Vorvertrag vereinbart haben. Handelt es sich bei dem Kauf um einen Neubau, wird der Bauherr gestaffelte Abschlagszahlungen verlangen. Die Zeitpunkte für die fälligen Abschlagszahlungen können variieren, da sie von den Fortschritten der beauftragten Baufirma abhängig sind.

Der Notar: ist ein von der spanischen Regierung bestellter Anwalt. Nur ein Notar kann die Unterzeichnung der gesetzlichen Dokumente bezeugen und vertritt sowohl den Käufer als auch den Verkäufer. Nur in seiner Gegenwart unterzeichnete Dokumente sind rechtskräftig. Die Gebühren betragen ungefähr 2% der Kaufsumme der Immobilie und sind zum Zeitpunkt des notariellen Kaufvertrages (Escritura) fällig.
Das Originaldokument, der unterschriebene und mit Siegel versehene notarielle Kaufvertrag verbleibt beim Notar. Dieser beantragt dann die notwendigen Änderungen beim Landeszentralregister. Der Käufer erhält eine rechtskräftige Kopie der „Escritura“. Dieses Dokument ist Ihr einziger Eigentumsnachweis für Ihren Kauf. Bewahren Sie es sicher auf. Die Eintragung der Änderungen im Landeszentralregister kann einige Monate dauern, abhängig von dem Gebiet in dem die Immobilie steht. Irgendwann wird Sie Ihnen aber zugestellt.

Die Nebenkosten: wie schon erwähnt, belaufen sich die Nebenkosten des Kaufes auf ca. 10% der Kaufsumme und setzen sich folgendermassen zusammen:

Die Grunderwerbssteuer beträgt einheitlich 7% auf den deklarierten Wert der Immobilie. Dieser deklarierte Wert ist im notariellen Kaufvertrag (Escritura) festgehalten und muss, gesetzlich festgelegt, innerhalb von 30 Tagen nach Vertragsunterzeichnung beglichen werden.

Die Gebühren beim Notar betragen ca. 2% der Kaufsumme der Immobilie. Zahlbar am Tag der Unterzeichnung des notariellen Kaufvertrages (Escritura).

Die Plus-Valia Steuer ist eine Kapitalertragssteuer und wird gewöhnlich vom Verkäufer bezahlt. Sie wird errechnet auf Basis der Wertsteigerung des Landes und dem Einheitswert der Immobilie und ist eine einmalig Zahlung.
Ihre Anwaltsgebühren betragen ca. 1% des Kaufpreises der Immobilie und werden normalerweise beim Abschluss des notariellen Kaufvertrages (Escritura) im Büro des Notars bezahlt.

Achtung: in Spanien gibt es kein Rechtsberatungsgesetz. Speziell für Deutsche ist es ungewöhnlich, dass in Spanien Gestorien, Immobilienmakler und Berater oder Vermittler rechtsberatend tätig werden können. In Deutschland bleibt dies nur den Anwälten vorbehalten. Jedoch verfügen diese nicht-anwaltlichen Berater fast nie über eine Haftpflichtversicherung, wo Sie im Falle einer schadensträchtigen Falschberatung Pech haben.

Kategorien: Immobilien

Die meistgesuchten Immobilien

Juni 9, 2007 · Kommentar schreiben

Laut Bellevue reiht sich Spanien nach wie vor in die Liste der meistgesuchten Immobilien ein. Sonne und Palmen, Mittelmeer und südliche Mentalität erobern noch immer die Herzen vieler Nord-und Mitteleuropäer. Wer in Spanien eine Neubauimmobilie kaufen will, braucht eigentlich nicht lange zu suchen. Nirgendwo in Europa ist in den letzten Jahren so viel Wohnraum geschaffen worden wie dort. Die Zahl von 883.000 fertiggestellten Wohneinheiten im vergangenen Jahr bedeutet wieder einen Rekord. Das 45-Millionen-Einwohner-Land hat erneut mehr Wohnungen produziert als Deutschland und Frankreich zusammen, wo rund 143 Millionen Menschen leben. Allerdings haben sich die Immobilienpreise auf der iberischen Halbinsel von 1997 bis 2007 verdoppelt und man findet nur noch wenige Anbieter, die auf dem Boden der Realität geblieben sind.

Falls Sie vorhaben, permanent nach Spanien zu ziehen, sollten Sie die Seite für Auswanderer besuchen. Insidertipp: eine gutes Preis-Leistungsverhältnis für eine neue Immobilie an der Costa Blanca finden Sie noch bei Alicante-Immobilien-Online.

Kategorien: Immobilien